Wichtig: Menschenrechtsverletzungen
Diese Seite dokumentiert Gewalt, Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen gegen die arabisch-alevitische Gemeinschaft in Syrien. Der Inhalt enthält sensible Themen.
Gewalt gegen Aleviten in Syrien und Völkermordrisiko
Diese Seite bietet eine Zusammenfassung des von der Föderation Arabischer Aleviten in Europa (AAAF) veröffentlichten Berichts und dringenden Aufrufs. Der Bericht dokumentiert schwere Menschenrechtsverletzungen gegen die alevitische Gemeinschaft im Zeitraum Dezember 2024 – Januar 2025.
Ziel ist es, die Öffentlichkeit über gezielte Angriffe, Verschwindenlassen, Massenverhaftungen, Foltervorwürfe, Zerstörung religiöser/kultureller Stätten und Bedrohungen der Diaspora zu informieren. Dieser Inhalt ist eine zusammengefasste Version der AAAF-Berichte; Details finden sich in den Berichtstexten.
Umfang und Datum:
Türkischer Bericht: Dezember 2024 – Januar 2025, Stand: 14. Januar 2025
Deutscher Bericht: Dezember 2024 – Januar 2025, Stand: 9. Januar 2025
Die folgenden Punkte sind eine kurze Zusammenfassung der Beispielfälle und Vorwürfe im Bericht:
- 1.Der Bericht gibt an, dass die Gewalt gegen Aleviten im Zeitraum Dezember 2024 – Januar 2025 ein "alarmierendes" Niveau erreicht hat und eine "existenzielle Bedrohung" darstellt.
- 2.In Homs wird von einem Massaker gesprochen, bei dem bis zum 5. Januar 2025 mehr als 90 Menschen ihr Leben verloren haben.
- 3.In der Region Hama werden Angriffe und Vertreibungen alevitischer Dörfer am 7. Dezember 2024 beschrieben.
- 4.Der Bericht enthält Behauptungen über die Entführung von etwa 3.000 jungen alevitischen Männern in Homs / ihre Verschleppung in geheime Gefängnisse sowie Foltervorwürfe.
- 5.Im Bericht werden Angriffe und Zerstörungen religiöser und kultureller Stätten beschrieben; im Zusammenhang mit dem Al-Khasibi-Schrein in Aleppo.
- 6.Es wird berichtet, dass friedliche Proteste am 28. Dezember 2024 gewaltsam unterdrückt wurden; mehr als 30 Menschen wurden getötet.
- 7.Der Bericht enthält auch Vorwürfe sexueller Gewalt gegen Frauen und Einschätzungen über zunehmenden Online-Hass/Bedrohungen in der Diaspora.
CHRONOLOGIE
Der Bericht fasst chronologisch verschiedene Angriffs-/Massaker-Beispiele gegen alevitische Siedlungen zwischen 2012–2016 zusammen (Aqrab 2012; Lazkiye-Dörfer 2013; Maan 2014; Eshtabraq 2015; Zara'a 2016; Jableh/Tartus 2016).
- •Massaker und gezielte Angriffe auf Zivilisten (Homs usw.)
- •Massenverhaftungen, Verschwindenlassen, Foltervorwürfe (3.000-Behauptung in Homs)
- •Zerstörung religiöser/kultureller Stätten und Angriffe auf heilige Orte
- •Gewalt gegen friedliche Proteste (28. Dezember 2024)
- •Vorwürfe von Gewalt gegen Frauen und Bedrohungen in der Diaspora
Der AAAF-Bericht fordert die internationale Gemeinschaft auf, in folgenden Bereichen dringend zu handeln:
Dringende Intervention und Schutzmechanismen zur Verhinderung von Völkermord (Friedensmissionen/Schutzkräfte/Sicherheitszonen).
Humanitärer Korridor und sichere Evakuierungsmechanismen.
Null Toleranz gegenüber Hassrede und Diskriminierung (einschließlich Online-Bedrohungen).
Spezielle Schutzprogramme und psychosoziale Unterstützung für Frauen und Kinder.
Rechenschaftspflicht und Gerechtigkeit: Beweissammlung, Zeugenschutz, Sondergerichte/Tribunale.
FAQ + HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Der Bericht basiert auf verschiedenen Quellen, darunter Augenzeugenberichte, Informationen von lokalen Kontakten und Open-Source-/Social-Media-Inhalte; der Bericht enthält auch eine Warnung, dass die darin enthaltenen Fälle nicht die 'Gesamtheit' darstellen.
Feldbedingungen und Überprüfungsprozesse können variabel sein. Daher können Berichte und Seiteninhalte aktualisiert werden, wenn neue Informationen vorliegen.
Diese Seite ist eine Informations- und Aufrufseite basierend auf AAAF-Berichten. Nachrichtenfluss kann separat im Abschnitt "Updates" veröffentlicht werden.
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